background

Satzung (Aktuelle Fassung vom 13.12.2013)

Präambel

Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung ist eine Initiative von Hubert Burda Media und hat sich zum höchsten Ziel gesetzt, hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche vorwiegend in Deutschland zu unterstützen. Kinder sind unsere Zukunft. Sie sollten nicht am Rande, sondern im Zentrum unserer Gesellschaft stehen.

Um diesem Anliegen einen größeren Rahmen zu geben, wurde im Jahr 2006 die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung ins Leben gerufen. Ganzjährig betreibt sie seitdem Fundraising, verwaltet Spenden und wählt die Projekte mit größter Sorgfalt aus. Sie fördert insbesondere Vereine und Organisationen, die als gemeinnützig oder mildtätig anerkannt sind, keine oder nur geringe staatliche Hilfe erhalten und sich zum Ziel gesetzt haben, Hilfsprojekte für sozial schlechter gestellte oder in Not geratene Kinder und Jugendliche zu realisieren.

Nicht nur die Beseitigung von materiellem Missstand steht dabei im Mittelpunkt. Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung möchte ebenso die emotionale Armut lindern und Kindern helfen, für die Zuneigung, individuelle Förderung und Liebe Fremdwörter sind. Alle zweckgebunden generierten Spenden werden ohne Abzug von Verwaltungskosten an die begünstigten Vereine und Organisationen weitergegeben. TRIBUTE TO BAMBI steht für direkte Hilfe und absolute Transparenz.

§ 1

Name, Rechtsform, Sitz

(1) Die Stiftung trägt den Namen TRIBUTE TO BAMBI Stiftung.

(2) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.

§ 2

Stiftungszweck

(1) Die Stiftung hat den Zweck, bedürftigen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von Nationalität, sozialem Stand oder Religion, konkret zu helfen und dazu beizutragen, dass sich deren Situation langfristig verbessert. Durch die Förderung der Jugendhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie Kunst und Kultur soll sie dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche befähigt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und ein positives Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. Des Weiteren bezweckt die Stiftung die Förderung der internationalen Gesinnung, um Kindern und Jugendlichen auf allen Gebieten der Kultur die damit verbundenen Werte und Toleranz zu vermitteln. Die Stiftung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO) und ist selbstlos tätig.

(2) Der mildtätige Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung von Hilfsprojekten für bedürftige Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen, seelischen oder finanziellen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind (z. B. Betreuungsangebote für schwerstbehinderte oder traumatisierte Kinder).

(3) Der gemeinnützige Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung von

a. Hilfsprojekten für Kinder und Jugendliche (z. B. Kinderheime, Beratungsstellen, ambulante und stationäre Betreuungsprojekte),

b. Hilfsprojekten in den Bereichen der Sprach- und Lernförderung, der musischen und sportlichen Förderung in Schulen und außerhalb von Schulen sowie der Entwicklung von Life-Skills,

c. Hilfsprojekten, die Jugendliche beim Einstieg in das Berufsleben unterstützen und notwendige Qualifikationen fördern,

d. Projekten und Maßnahmen in den Bereichen Kunst und Kultur zur Vermittlung des Verständnisses für eine schöpferische Gestaltung als Ausdruck von Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken und

e. Hilfsprojekten im Bereich der internationalen Gesinnung, um Kindern und Jugendlichen durch den jeweiligen Austausch Werte und Toleranz zu vermitteln.

(4) Sofern die Stiftung nicht selbst oder durch eine Hilfsperson tätig wird, kann sie finanzielle oder sachliche Mittel gemäß § 58 Nr. 1 AO auch anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts zur Verfügung stellen, wenn diese Stellen mit den Mitteln Maßnahmen im Einklang mit den Stiftungszwecken nach den Abs. 1 bis 3 fördern. Zuwendungen an die vorgenannten Körperschaften, die andere gemeinnützige Zwecke verfolgen als in Abs. 1 – 3 sind gemäß § 58 Nr. 2 AO zulässig, dürfen jedoch nicht überwiegen.

(5) Die Stiftung muss nicht alle Zwecke gleichzeitig und in gleichem Umfang verfolgen. Der Stiftungsvorstand entscheidet darüber, welcher der Zwecke jeweils in welchem Umfang verfolgt wird.

§ 3

Einschränkungen

(1) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Stiftung darf keine juristische oder natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigen.

(3) Ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung steht niemandem zu, auch nicht unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung. Er wird auch nicht durch regelmäßige oder wiederholte Leistungen begründet.

§ 4

Grundstockvermögen

(1) Das Grundstockvermögen besteht bei der Gründung aus dem Vermögen der umzuwandelnden nicht rechtsfähigen „TRIBUTE TO BAMBI Stiftung“, d. h. aus 5.000,-- Euro, sowie einem noch von der Burda GmbH einzuzahlenden Barvermögen in Höhe von 45.000,-- Euro.

(2) Das Grundstockvermögen ist in seinem Wert dauernd und ungeschmälert zu erhalten.

(3) Zuwendungen von Todes wegen, die vom Erblasser nicht ausdrücklich zur zeitnahen Erfüllung des Stiftungszwecks oder zur Erhöhung des Grundstockvermögens bestimmt sind, können für den Stiftungszweck verwendet, in eine Rücklage eingestellt oder dem Vermögen der Stiftung zugeführt werden.

(4) Zuwendungen (Zustiftungen), die dazu durch den Zuwendenden oder aufgrund eines zweckgebundenen Spendenaufrufs der Stiftung bestimmt sind, sind dem Grundstockvermögen zuzuführen.

(5) Das Vermögen der Stiftung darf umgeschichtet werden, auch dürfen Immobilien veräußert und der Verkaufserlös dem Vermögen der Stiftug als Barvermögen zugeführt werden. Realisierte Gewinne aus Vermögensumschichtungen des Vermögens der Stiftung einschließlich der realisierten Gewinne aus der Veräußerung von Grundstücken sind in eine Umschichtungsrücklage einzustellen. Sie können auch ganz oder teilweise für den Stiftungszweck verwendet werden, wenn der Stiftungsvorstand Entsprechendes beschließt.

§ 5

Stiftungsmittel

(1) Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben

a. aus den Erträgen des Grundstockvermögens und

b. aus Zuwendungen, soweit diese vom Zuwendenden nicht zur Stärkung des Grundstockvermögens bestimmt sind; § 4 Abs. 3 bleibt davon unberührt.

(2) Sämtliche Mittel sind im Rahmen der steuerrechtlichen Vorschriften zeitnah zur Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke zu verwenden.

(3) Rücklagen können, soweit steuerrechtlich zulässig, gebildet werden. Freie Rücklagen dürfen ganz oder teilweise dem Grundstockvermögen zugeführt werden. Insbesondere kann der Überschuss der Einnahmen über die Unkosten aus Vermögensverwaltung im Rahmen der steuerrechtlichen Bestimmungen dem Grundstockvermögen zur Werterhaltung zugeführt werden. § 4 Abs. 2 ist zu beachten.

§ 6

Stiftungsorgane

(1) Organe der Stiftung sind der Stiftungsvorstand, der Stiftungsrat und, soweit nach § 13 dieser Satzung bestellt, der Stiftungsbeirat.

(2) Mitglieder des Stiftungsvorstandes, Stiftungsrates und Stiftungsbeirates können nicht gleichzeitig Mitglied des jeweils anderen Organs sein.

(3) Die Vorstandsmitglieder und die Stiftungsratsmitglieder sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Ihnen dürfen keine Vermögensvorteile zugewendet werden. Die ihnen entstandenen notwendigen und angemessenen Auslagen werden unter Vorlage von Belegen erstattet. Vergütungen für zeitliche Aufwendungen – insbesondere auch Vergütungspauschalen – können nach Maßgabe eines entsprechenden Stiftungsratsbeschlusses gewährt werden, soweit es die Verhältnisse der Stiftung zulassen.

(4) Die Mitglieder der Organe haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 7

Stiftungsvorstand

(1) Der Stiftungsvorstand besteht aus drei Mitgliedern. Der Stiftungsvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben und Aufgaben einzelnen seiner Mitglieder zuweisen.

(2) Berufen und abberufen wird der Stiftungsvorstand von dem für Zeitschriften zuständigen Geschäftsführer der Hubert Burda Media Holding Geschäftsführungs-GmbH beziehungsweise von dem Vertreter einer etwaigen Rechtsnachfolgerin. Fällt diese Gesellschaft beziehungsweise deren etwaige Nachfolgegesellschaften ohne Rechtsnachfolgerin weg, ergänzt sich der Vorstand durch Zuwahl (Kooptation). Wiederberufung beziehungsweise Wiederwahl ist auch mehrfach möglich.

(3) Zum Gründungsvorstand werden durch das Stiftungsgeschäft Herr Philipp Welte und Frau Patricia Riekel als letzte amtierende Vorstandsmitglieder der treuhändischen TRIBUTE TO BAMBI Stiftung bestimmt. Das weitere Mitglied wird bis spätestens vier Wochen nach Anerkennung der Stiftung von dem für Zeitschriften zuständigen Geschäftsführer der Hubert Burda Media Holding Geschäftsführungs-GmbH berufen.

(4) Die Amtszeit der Mitglieder des Stiftungsvorstandes beträgt 3 Jahre.

(5) Ein Rücktritt der Vorstandsmitglieder ist jederzeit möglich. Sollte hinsichtlich der Vermögenssorge für ein Vorstandsmitglied ein Betreuer oder ein Bevollmächtigter bestellt worden sein, scheidet das Vorstandsmitglied aus dem Vorstand aus. Ein ausscheidendes Mitglied bleibt bis zur Wahl des jeweiligen nachfolgenden Mitglieds im Amt, sofern der für die Zeitschriften zuständige Geschäftsführer der Hubert Burda Media Holding Geschäftsführungs-GmbH beziehungsweise der Vertreter einer etwaigen Rechtsnachfolgerin es darum ersucht. Verbleibt das ausscheidende Mitglied nicht bis zur Wahl des jeweiligen nachfolgenden Mitglieds im Amt, bilden die zwei verbleibenden Vorstandsmitglieder den Vorstand. Bis zum Amtsantritt des Nachfolgers führen die verbleibenden zwei Vorstandsmitglieder die unaufschiebbaren Aufgaben der laufenden Stiftungsverwaltung allein weiter. Bei Rücktritt, vorzeitigem Ausscheiden oder Ableben eines Vorstandsmitglieds wird das neue Mitglied nur für den Rest der Amtszeit berufen.

(6) Der Stiftungsvorstand bestimmt aus seiner Mitte heraus für die jeweilige Amtszeit eine/einen Vorsitzende/n und eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n, die/der die/den Vorsitzende/n in allen Angelegenheiten bei Verhinderung vertritt. Vorstandsvorsitzende des Gründungsvorstandes ist Frau Patricia Riekel. Stellvertretender Vorsitzender des Gründungsvorstandes ist Herr Philipp Welte.

(7) Der Stiftungsvorstand kann, soweit es die Verhältnisse der Stiftung zulassen, für die Führung der Geschäfte der laufenden Verwaltung Mitarbeiter einstellen. Er kann die Führung der Geschäfte der laufenden Verwaltung auch auf Dritte beziehungsweise eine/n Geschäftsführer/in übertragen, die/der dem Stiftungsvorstand gegenüber verantwortlich und an dessen Weisungen gebunden sind/ist. Es kann auch mit einem Mitglied des Stiftungsvorstandes ein Geschäftsführeranstellungsvertrag geschlossen und eine Entlohnung vereinbart werden. Für den Abschluss des Anstellungsvertrages mit einem Vorstandsmitglied wird die Stiftung durch die beiden anderen Vorstandsmitglieder vertreten. Art. 14 BayStG bleibt unberührt.

(8) Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Jedes Vorstandsmitglied vertritt die Stiftung allein.

§ 8

Rechte und Pflichten des Vorstandes

(1) Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung. Er ist zur gewissenhaften und sparsamen Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel verpflichtet und hat im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Satzung den Willen des Stifters so wirksam wie möglich zu erfüllen.

(2) Seine Aufgabe ist außerdem

a. die Beschlussfassung über die Verwendung der Erträgnisse des Stiftungsvermögens gemäß dem Stiftungszweck,

b. die Verwaltung des Stiftungsvermögens einschließlich der Führung von Büchern und der Aufstellung der Jahresrechnung sowie die Fertigung des Berichts über die Erfüllung des Stiftungszwecks, soweit dies nicht Aufgabe des Geschäftsführers ist, und

c. sofern gemäß § 13 dieser Satzung ein Beirat ernannt worden ist, die Wahl der Beiratsmitglieder auf 3 Jahre gemäß § 9 Abs. 4 dieser Satzung.

§ 9

Geschäftsgang des Vorstandes

(1) Sitzungen des Stiftungsvorstandes werden von der/dem Vorsitzenden nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich einberufen.

(2) Der Stiftungsvorstand ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen wurde und mindestens zwei Mitglieder, darunter die/der Vorstandsvorsitzende, anwesend ist. Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn sämtliche Mitglieder anwesend sind und ohne Widerspruch zur Tagesordnung verhandeln.

(3) Ist ein mangelhaft geladenes Mitglied nicht anwesend, kann die mangelhafte Ladung durch nachträgliche Genehmigung der Beschlüsse durch das betroffene Mitglied geheilt werden.

(4) Der Stiftungsvorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit mit Ausnahme von Entscheidungen gemäß § 12 und § 13 dieser Satzung. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag. Bei Abstimmungen ist ein Mitglied des Vorstandes nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung den Abschluss eines Rechtsgeschäftes mit dem Vorstandsmitglied, die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen der Stiftung und dem Vorstandsmitglied oder Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung an eine Körperschaft, bei der das Vorstandsmitglied eine Position im Vorstand oder einem anderen Organ innehat, betrifft.

(5) Über die Sitzungen sind Niederschriften anzufertigen. Sie sind von der/dem Vorsitzenden zu unterzeichnen und den beiden anderen Vorstandsmitgliedern zur Kenntnis zu bringen.

(6) Schriftliche Umlaufbeschlüsse sind zulässig, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht. Die Schriftform gilt auch durch Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare Übermittlung der Stimmabgabe in elektronischer Form als gewahrt. Dies gilt nicht für Entscheidungen nach § 15 dieser Satzung.

§ 10

Stiftungsrat

(1) Der Stiftungsrat besteht aus drei Mitgliedern. Berufen und abberufen wird der Stiftungrat von dem für Zeitschriften zuständigen Geschäftsführer der Hubert Burda Media Holding Geschäftsführungs-GmbH beziehungsweise von dem Vertreter einer etwaigen Rechtsnachfolgerin. Fällt diese Gesellschaft beziehungsweise deren etwaige Nachfolgegesellschaften ohne Rechtsnachfolgerin weg, ergänzt sich der Stiftungsrat durch Zuwahl (Kooptation). Wiederberufung beziehungsweise Wiederwahl ist auch mehrfach möglich.

(2) Die Regelungen des § 7 Abs. 4, Abs. 5 und Abs. 6 Satz 1 dieser Satzung gelten für den Stiftungsrat entsprechend.

§ 11

Aufgaben des Stiftungsrates

(1) Der Stiftungsrat berät und unterstützt den Stiftungsvorstand und überwacht dessen Tätigkeit nach Maßgabe von Abs. 2.

(2) Der Stiftungsrat

a. nimmt vom Vorstand die Jahresrechnung und den Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks entgegen und entlastet auf dieser Grundlage den Vorstand,

b. genehmigt Vorstandsbeschlüsse, die eine Änderung des Stiftungszwecks zum Inhalt haben.

§ 12

Geschäftsgang des Stiftungsrates

(1) Sitzungen des Stiftungsrates werden von der/dem Vorsitzenden nach Bedarf, auf Aufforderung des Vorstandes, mindestens jedoch einmal im Jahr unter Angabe der Tagesordnung, Beifügung der entscheidungserheblichen Unterlagen und Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich einberufen.

(2) Der Stiftungsrat trifft seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; im Falle der Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden oder seines Vertreters den Ausschlag.

(3) Die Regelungen des § 9 Abs. 2, 3, 5 und 6 gelten für den Stiftungsrat entsprechend, Abs. 6 allerdings mit der Einschränkung, dass der Stiftungsrat zumindest einmal jährlich persönlich zusammentreten muss.

§ 13

Stiftungsbeirat

Der Vorstand kann zur Beratung, Förderung und Kontrolle als weiteres Organ einen Stiftungsbeirat mit mindestens drei und maximal 15 ehrenamtlichen Mitgliedern ernennen und dieses Organ auch wieder auflösen. Einzelheiten über die Aufgaben, Pflichten und den Geschäftsgang des Beirates sind in einer gesonderten Geschäftsordnung des Beirates festzuhalten, die der Vorstand erlässt. Auch Änderungen in der Geschäftsordnung des Beirates werden aussschließlich vom Vorstand beschlossen.

§ 14

Geschäftsjahr, Jahresrechnung

(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr.

(2) Der Stiftungsvorstand hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres für das vorangegangene Geschäftsjahr einen Jahresrechnungsabschluss zu erstellen und mit einer Vermögensübersicht und einem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks der Stiftungsaufsicht vorzulegen.

§ 15

Satzungsänderungen

(1) Satzungsänderungen sind zulässig, sofern sie zur Anpassung an veränderte Verhältnisse rechtlicher und tatsächlicher Art geboten erscheinen. Erweiterung sowie Änderung des Stiftungszwecks sind zulässig, wenn die Zweckerfüllung unmöglich wird oder sich die Verhältnisse derart ändern, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll erscheint oder sie zur Anpassung an veränderte Verhältnisse rechtlicher oder tatsächlicher Art geboten erscheinen. Sie dürfen die Steuerbegünstigung nicht beeinträchtigen oder aufheben. Soweit sie sich auf die Steuerbegünstigung der Stiftung auswirken können, sind sie der zuständigen Finanzbehörde zur Stellungnahme vorzulegen.

(2) Die Auflösung der Stiftung und Zulegung zu einer anderen ebenfalls steuerbegünstigten Stiftung oder Zusammenlegung zu einer neuen, ebenfalls steuerbegünstigten Stiftung richten sich nach den am Sitz der Stiftung geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Soweit gesetzlich zulässig, soll eine Auflösung in folgenden Fällen möglich sein: bei nachhaltigem Unterschreiten des Stiftungsvermögens unter den Betrag von 50.000,-- Euro, wenn es die Umstände nicht mehr zulassen, die Stiftungszwecke dauernd und nachhaltig zu erfüllen und auch die Erfüllung eines nach Abs. 1 geänderten und neuen Stiftungszwecks nicht in Betracht kommt. Eine Umwandlung, auch in eine Treuhandstiftung, ist zulässig, sofern sie geltenden gesetzlichen Vorschriften entspricht.,

(3) Beschlüsse nach Abs. 1 und 2 können nur auf einer Sitzung bei Anwesenheit aller Vorstandsmitglieder beschlossen werden. Sie bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder des Stiftungsvorstandes. Die Beschlüsse werden erst nach Genehmigung durch den Stiftungsrat (im Rahmen des § 11 Abs. 2b) sowie die Stiftungsaufsichtsbehörde (§ 17) wirksam.

§ 16

Vermögensanfall

Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Stiftung an die rechtsfähige „Hubert Burda Stiftung“ mit Sitz in Offenburg oder eine andere, vom letzten Vorstand einstimmig benannte, als gemeinnützig anerkannte Körperschaft. Der Empfänger dieses Vermögens hat es unter Beachtung des Stiftungszwecks unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige sowie mildtätige Zwecke zu verwenden. Die Übertragung des Vermögens soll erst folgen, wenn die zuständige Finanzbehörde die Unbedenklichkeit im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit bestätigt hat.

§ 17

Stiftungsaufsichtsbehörde

(1) Die Stiftung untersteht der Aufsicht der Regierung von Oberbayern in München.

(2) Der Stiftungsaufsichtsbehörde sind Änderungen der Anschrift, der Vertretungsberechtigung und der Zusammensetzung der Organe unverzüglich mitzuteilen.

§ 18

Inkrafttreten

Die Stiftungssatzung tritt mit der Anerkennung der Stiftung durch die Regierung von Oberbayern in Kraft.

Helfen Sie jetzt!

Spendenkonto

Bank für Sozialwirtschaft

Konto-Nr.: 9 805 000

BLZ: 70020500

IBAN: DE42 7002 0500 0009 8050 00 

BIC: BFSWDE33MUE