Die KINDERHILFE - Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Berlin-Brandenburg steht seit mehr als 25 Jahren Familien mit einem krebskranken Kind umfassend zur Seite. In Kontakt- und Beratungsstellen in Berlin, Potsdam, Brandenburg/Havel und Frankfurt (Oder) werden Nachsorge, sozialrechtliche Beratung und vor allem der Austausch mit betroffenen Familien angeboten.

Ein Nothilfefonds hilft schnell und unkompliziert; Elternwohnungen in der Nähe der Kliniken ermöglichen den Müttern und Vätern ein kostenloses "Zweites Zuhause" während der monatelangen Therapien ihrer Kinder, oder auch zusätzliche Schwestern- und Assistenzarztstellen werden von dem Verein finanziert. Die Arbeit von KINDERHILFE e.V., Träger des DZI-Spendensiegels, wird durch ehrenamtliches Engagement und Spenden realisiert.
www.kinderhilfe-ev.de
Mit dem Kinderhospiz Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung
Am 17. Dezember 2002 wurde das Kinderhospiz als eines der ersten seiner Art in Deutschland eröffnet. Das Haus, in der ruhigen und grünen Umgebung von Berlin-Pankow gelegen, bietet insgesamt zwölf unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und ihren Familien die Möglichkeit, einen großen Teil ihrer letzten Lebenszeit genießen zu können.

Kinderarmut in Deutschland! “Die Arche“ kämpft dagegen an! In ihren Einrichtungen bietet sie den Kindern täglich kostenlos eine vollwertige, warme Mahlzeit, Hausaufgabenhilfe, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, mit Sport und Musik, und vor allem viel Aufmerksamkeit. Denn Kinder brauchen Bestätigung für ihr Selbstvertrauen. Sie brauchen das Gefühl wichtig zu sein und geliebt zu werden. Viele Kinder hierzulande erleben das leider Zuhause nicht.

“Die Arche“ hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, öffentlich auf Defizite in unserer Gesellschaft hinzuweisen, damit Kinder wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen. Dazu sucht die Leitung der “Arche“ auch den Dialog mit Wirtschaft und Politik und bringt darin die Erfahrungen aus ihrer Arbeit ein. Das christliche Kinder- und Jugendwerk wurde 1995 in Berlin gegründet. Mittlerweile gibt es Einrichtungen an fünf Standorten in Deutschland, weitere werden bald eröffnet. Der Bedarf ist enorm. In der “Arche“ in Berlin-Hellersdorf werden täglich bis zu 600 Essen ausgeteilt. Über 1.000 Kinder werden in Berlin, Hamburg, München und Potsdam betreut. Doch die Aufgaben, die der Verein übernommen hat, kann er nur mit Unterstützung der Bevölkerung bewältigen. Die Arbeit der “Arche“ wird zu 100 Prozent durch Spendengelder finanziert.
Seit 2008 ist die Arche auch in Potsdam aktiv. Sie bietet in der Priesterweg-Grundschule in Drewitz eine kostenlose Mittagessenversorgung an, die Mitarbeiter helfen den Kindern bei den Hausaufgaben, unternehmen mit ihnen Ausflüge und sind als Ansprechpartner für sie da. Auf einem anliegenden Gelände entsteht zurzeit ein eigenes Arche-Gebäude, welches am 14. September eröffnet wird und wo eine noch umfangreichere Betreuung für die Kinder möglich sein wird.
www.kinderprojekt-arche.de
Das Krisen-Interventions-Team KIT-München als Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes RV München/ Oberbayern e.V. startete Ende 2008 die Entwicklung eines Angebotes für belastete Kinder und Jugendliche: „KITz Kinder nach belastenden Ereignissen stützen“, welches nun im vollen Umfang starten soll.
„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“ Charlie Chaplin

Das Krisen-Interventions-Team KIT-München begleitet schon seit 1994 in mehr als 1.000 Einsätzen pro Jahr Menschen unmittelbar nach tragischen Lebensereignissen. Immer wieder werden auch Kinder Opfer belastender Ereignisse. Sie müssen z. B. den plötzlichen Tod eines Elternteils miterleben, werden mit dem Thema Suizid konfrontiert oder sind Augenzeugen dramatischer Unglücksfälle.
So begleitete das KIT allein im Jahr 2008 rund 150 Kinder, während und unmittelbar nachdem sich ihr Leben auf traurige Weise änderte und leistete dabei bereits früh „Erste Hilfe für die Seele“. Unsere Erfahrung zeigt, wie hilfreich eine behutsame frühe Intervention ist. Sie zeigt allerdings auch, dass eine weitere Unterstützung von Kindern und ihren Familien in der Folgezeit notwendig werden kann. Hier sind Kinder in einer weit schwierigeren Versorgungssituation als Erwachsene, da es für sie ein geringeres Angebot an spezifischen Beratungsstellen oder verfügbaren Hilfsmöglichkeiten nach belastenden Ereignissen gibt.
www.krisenintervention-muenchen.de