Wenn die leisen Themen eine Bühne bekommen, dann entdecken wir Menschen, die Großes bewirken. So wie bei den Pressegesprächen, zu denen die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung kürzlich einlud, um inspirierende Begegnungen zu ermöglichen und Kindern und Jugendlichen in Not eine Stimme zu geben.
Reichweite verpflichtet
Zahlreiche Journalist:innen folgten der Einladung und kamen nach München und Offenburg, um die neuen Förderprojekte der Stiftung kennenzulernen und alle sind sich einig: Wenn Medienmarken Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Themen schaffen, bedeutet das weit mehr als mediale Präsenz – sie schafft Bewusstsein, fördert Verständnis und kann den entscheidenden Impuls geben, Missstände gemeinsam anzugehen.
Gewalt gegen Mädchen ist allgegenwärtig
In der Münchner Arabellastraße trafen sie beispielsweise auf Miriam Peters und Christina Dabelstein von den Land-Grazien Girls aus Schleswig-Holstein. Die Frauen helfen Mädchen, die im ländlichen Raum von partnerschaftlicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind. Mit einem bundesweit einzigartigen Konzept beraten sie anonym, unter anderem in einem umgebauten Handwerkerbus, und informieren in den sozialen Medien über gesunde Beziehungen. Wie wichtig ihr Engagement ist, zeigen die seit Jahren steigenden Zahlen der von Gewalt betroffenen Mädchen und Frauen – ein trauriger Trend, dem nur gemeinsam entgegengewirkt werden kann: durch Prävention, Aufklärung, wirksamen Opferschutz, konsequente Strafverfolgung und eine Gesellschaft, die Gewalt nicht toleriert.
Veränderung beginnt mit Sichtbarkeit. Zahlreiche Burda-Medien planen daher Reportagen und Beiträge über die Land-Grazien Girls. Auch InStyle Chefredakteurin Sophie Grützner schafft in der InStyle GenZ Platz für das Thema: „Gewalt gegen Mädchen ist kein Randphänomen, sondern Alltag. Wir möchten unsere jungen Leserinnen empowern, damit sie aus gewaltsamen Beziehungen herauskommen und im Idealfall gar nicht erst hineinschlittern, indem sie Warnsignale erkennen und sich trauen, frühzeitig Hilfe zu suchen.“
Kinderseelen leiden zunächst leise
Im Offenburger Media Tower stand die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt des Austauschs. Ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leben mit einer psychischen Störung, insbesondere Ängste, ADHS, Depressionen sowie Sucht- oder Essstörungen. Kinder aus armutsgefährdeten Familien sind mit fast einem Drittel deutlich stärker betroffen. Vielerorts reichen Therapie- und Beratungsangebote nicht aus und die Wartezeiten betragen mehrere Monate.
Eine erkrankte Seele kann auch körperliche Symptome, wie Bauchschmerzen, Herzrasen, Magen-Darm-Beschwerden oder anhaltende Kopfschmerzen auslösen. Für sie gibt es keine organischen Ursachen. Sie sind jedoch real und führen dazu, dass betroffene Familien oftmals eine leidvolle Odyssee durchlaufen. Die Kinderklinik Offenburg nimmt sich dieser Herausforderung an und hat eine psychosomatische Station für Kinder und Jugendliche eröffnet – durch großzügige Unterstützung der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Auch der langjährige Förderpartner Pro Kid e. V. widmet sich Kindern mit psychischen Störungen und begleitet sie und ihre Familien nach einem stationären Aufenthalt, damit sie Schritt für Schritt wieder Stabilität im Alltag gewinnen.
Ein Glücksfall für die betroffenen Kinder, aber auch für die gesamte Gesellschaft und unsere Volkswirtschaft. Im Jahr 2030 drohen bis zu 120 Milliarden Euro Produktivitätsverlust durch psychische Erkrankungen. Eine frühe Unterstützung gewinnt daher immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung. Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung setzt bei den Kleinsten an. Redaktionell begleitet werden die Förderprojekte von unterschiedlichen Print- und Digitalmedien.
Menschen und Marken, die bewegen
Menschen zusammenzubringen ist seit jeher Teil der Burda-DNA. Mit starken Marken, die unterhalten, informieren, inspirieren und im Alltag unterstützen. Eine mediale Reichweite, die auch die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung zu schätzen weiß. Angesichts zahlreicher gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln: Stille Held:innen, die konstruktive Lösungen entwickeln und Journalist:innen, die diesen Themen Aufmerksamkeit schenken.
