Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung setzt sich für Kinder in Not ein.
Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung fördert deutschlandweit Initiativen, die mit neuen oder besonders wirkungsvollen Konzepten Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen. In diesem Jahr stellt die Stiftung rund 364.000 Euro bereit und unterstützt damit 14 Hilfsprojekte in den Bereichen gesundheitliches Wohlbefinden, soziale Teilhabe und Kinderschutz.
Darüber hinaus macht sie auf Missstände und Themen aufmerksam, die in der Gesellschaft zu wenig wahrgenommen werden – über ihre eigenen Kanäle und in Zusammenarbeit mit den starken Marken von Burda. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in Not konkret und nachhaltig zu helfen und dazu beizutragen, dass sich ihre Situation langfristig verbessert.
Aktuelle Stiftungsschwerpunkte
In Zeiten in denen staatliche Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in den Bereichen Gesundheit und Bildung & Familie drohen, wird die Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Akteure immer wichtiger.
Insbesondere Förder- und Inklusionsangebote geraten immer stärker unter Druck und treffen damit insbesondere Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf. Gleichzeitig verschärft sich die Situation vieler junger Menschen durch anhaltend hohe psychische Belastungen: Therapie- und Beratungsangebote reichen vielerorts nicht aus, und Wartezeiten auf Unterstützung betragen oft mehrere Monate.
Diese Entwicklung wirkt sich zunehmend auch auf den Schulalltag aus. Schulen stoßen angesichts wachsender psychischer Belastungen, Gewalt und Verhaltensauffälligkeiten immer häufiger an ihre Grenzen. Lehrkräfte übernehmen immer mehr soziale und emotionale Aufgaben, wodurch ihnen zunehmend Zeit für ihren eigentlichen Bildungsauftrag fehlt. Hinzu kommt, dass viele Kinder Gewalt nicht nur durch Erwachsene, sondern auch untereinander erleben. Eine Belastung, die ihre Entwicklung zusätzlich erschwert.
Vor diesem Hintergrund setzt die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung in diesem Jahr drei zentrale Förderschwerpunkte: Sie stärkt die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch Projekte, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Therapie- und Beratungsangeboten ermöglichen. Sie fördert Chancengerechtigkeit und den Zugang zu Bildung und kultureller Teilhabe, insbesondere für Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Verhältnissen. Und sie unterstützt Initiativen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Kindern und Jugendlichen Schutz, Sicherheit und eine verlässliche individuelle Begleitung zu gewährleisten.
Mehr Lebensqualität für Familien mit kranken Kindern
Aus dem Bereich gesundheitliches Wohlbefinden werden vier Projekte unterstützt: In Nordrhein-Westfalen begleitet Pro Kid Kinder mit einer psychiatrischen Erkrankung, wie ADHS, Autismus, Depression oder Essstörung und unterstützt sie auf dem Weg zu mehr Stabilität im Alltag. Das Haus Atemzeit begleitet Familien, deren Kind auf Beatmung angewiesen ist, zurück ins Leben – und zueinander. Durch professionelle Begleitung gewinnen Eltern Sicherheit, in dem sie lernen die technischen Geräte zu bedienen und Warnsignale zu erkennen. FortSchritt Nordhessen fördert Kinder mit Crebralparese ganzheitlich und stärkt dadurch ihre Selbständigkeit. Und in Erlangen kümmert sich Kinderherzen gezielt um die psychologische Nachsorge für herzkranke Kinder und ihre Familien.
Mehr Chancengerechtigkeit für benachteiligte Kinder
Im hessischen Butzbach bieten die Puzzle Kids Grundschulkindern aus einkommensschwachen Familien einen geschützten Lernort, der neben der schulischen Förderung insbesondere soziale Kompetenzen und das Gemeinschaftsgefühl stärkt. NeverGiveUp unterstützt in Hamburg Kinder durch kostenlose Nachhilfe, Sprachförderung und Mentoring. In Leipzig setzt sich das Heizhaus mit seinem Projekt Grip.Groove.Grow dafür ein, dass Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien Zugang zu Bewegung und sozialer Teilhabe erhalten – durch Hip-Hop, Skateboarding und BMX. Interessierte Jugendliche werden darüber hinaus zu Peer-Coaches ausgebildet und lernen Verantwortung zu übernehmen. Gesellschaft macht Schule hat an einer Münchner Brennpunktschule einen geschützten Ort geschaffen, an dem Kinder in schwierigen Lebenslagen individuelle Unterstützung erhalten. Ebenfalls in München bringt die Sarré Musikakademie Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Lebenswelten zusammen und fördert sie durch eine professionelle Ausbildung in Gesang, Tanz und Schauspiel. In Erkrath bei Düsseldorf hat der Verein füreinander Orte des Miteinanders für Kinder und Jugendliche geschaffen, um sie in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung zu stärken und Gewalt vorzubeugen. Außerdem stellt die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung ein Bildungs- und Freizeitbudget für Hamburger Jugendliche zur Verfügung, die aufgrund von Flucht, Vernachlässigung oder Gewalterfahrungen in den ASB-Jugendwohnungen leben.
Mehr Sichtbarkeit für den Kinderschutz
Das Childhood-Haus an der Charité Berlin kümmert sich um Kinder, die sexuellen Missbrauch oder gewalttätige Übergriffe erlebt haben und vermindert durch ein einzigartiges Konzept die Wahrscheinlichkeit der Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung des Vorfalls. In Offenburg unterstützt der Förderverein Kinderklinik Ortenau e. V. die Kinderklinik beim Aufbau einer psychosomatischen Station für Kinder und Jugendliche. Ziel ist eine ganzheitliche Versorgung, ergänzt durch therapeutische Angebote wie Kunst- und Musiktherapie sowie erlebnispädagogische Maßnahmen. Die Land-Grazien Girls aus Schleswig-Holstein helfen Mädchen, die von partnerschaftlicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind. Mit einem bundesweit einzigartigen Konzept bieten sie im ländlichen Raum ein anonymes Beratungsangebot und klären zudem auf Socia Media über gesunde Beziehungen auf, um Mädchen Empowerment und Partizipation zu erleichtern.
